Neue Kamera
Ich hatte ja schon geglaubt, Zürich würde nie mehr Sonne abbekommen, so zäh lag die Nebeldecke das ganze bisherige Jahr über der Stadt und über dem Schweizer Mittelland. Heute war es dann doch so weit, und – als wäre es abgesprochen gewesen – wurde heute auch die Ersatzbeschaffung für meine ausgediente Pentax, die neu bestellte Immerdabei-Kamera geliefert. Ich habe mich nun nach reiflicher Überlegung und Beratung für die Nikon Coolpix S710 entschieden. Das Herz hätte zwar die Panasonic DMC-LX3 gewollt, von wegen ein Zeichen setzen für Qualität, großer Sensor und so, aber der Verstand meinte doch, dass mich der geringe Zoombereich zu sehr einschränken würde.
Natürlich habe ich das Wetter genutzt, um ein paar Probeaufnahmen zu machen. Soweit bin ich sehr zufrieden, die Kamera ist etwas größer als die alte Pentax, liegt somit besser in der Hand. Aber sie ist trotzdem noch klein genug, um sie überall hineinstecken zu können. Die Bedienung ist toll, das meiste erledigt man ganz iPod-like mit einem Clickwheel, alles ist intuitiv über wenige Fingergriffe und nicht verschachtelte Menüs erreichbar. Besonders wichtig war mir auch, die Belichtungseinstellungen von Hand vornehmen zu können. Auch dies geht ganz einfach und ohne Click-Orgien: Programm Zeitautomatik wählen und ich kann während der Auswahl meines Motivs mit dem Clickwheel die Blende anpassen, welche im Display erscheint. Das ist fast noch einfacher als bei meiner D80. Einziger Kritikpunkt bis jetzt: dieses fummelige, filigrane wenn-das-nur-hält-Kläppchen über dem USB-Port. Ich glaube selbst ich als überzeugter Kabel-Anschließer werde beim nächsten Besuch in einem Blödmarkt mal noch in einen Cardreader investieren…
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