VMware mal anders
Aufmerksam geworden durch diesen Heise-Artikel konnte ich natürlich nicht anders, als diese Open-Source-Alternative zu VMware gleich auszuprobieren. Das ganze nennt sich VirtualBox und wurde gestern unter der GPL veröffentlicht. Und was soll ich sagen? Sieht sehr gut aus! Sehr schicke Oberfläche, man findet sich sofort zurecht, kein Schnickschnack aber (fast) alles was man braucht. Besonders gefallen hat mir der Media-Manager, wo man sich ISO-Images einbinden kann, die man häufig als CD-Laufwerke verwendet. Auch die Disks aller VMs lassen sich dort verwalten. Über die Performance kann ich zwar keine wissenschaftlich korrekte Aussage machen, gefühlt ist sie aber sehr gut. Einziger Wermutstropfen sind die Netzwerk-Interfaces, dort ist per se lediglich ein NAT-Interface verfügbar, für Bridged-Mode sind einige Klimmzüge nötig. Wäre dies nicht der Fall, würde ich sofort von VMware Server umsteigen, denn der ist zwar auch frei, aber eben immernoch proprietär…
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